Die Bedrohung.
Die Wirtschaft steht heute vor neuen Herausforderungen. Bei dem zunehmenden Wettbewerb auf dem globalen Markt ist das Wissen über Forschung, Vorhaben und Preisgestaltung der Mitbewerber ein großer finanzieller Vorteil.
Ein Mittel zur illegalen Gewinnung derartiger Informationen sind der gezielte Lauschangriff und die Penetration der IT- Komponenten, welche von fremden Nachrichtendiensten, unseriösen Detekteien, oder Innentäter durchgeführt werden. Die Notwendigkeit, sich gegen die Folgen der illegalen Nutzung des eigenen Wissens zu wehren, gewinnt angesichts des weltweit verschärften Wettbewerbs, sowie ständig steigender Abhängigkeit von modernen Informations- und Kommunikationssystemen zunehmend an Bedeutung.

Lauschangriffsmittel und Abhörtechnik werden laufend technisch weiterentwickelt. Durch die fortschreitende, digital bedingte Miniaturisierung der elektronischen Bausteine werden die Einsatz- und Versteckmöglichkeiten von Minispionen und Minikameras enorm vereinfacht.

Abb.: Wanze in einer Steckdosenleiste

Abb.: 2,5cm großes Abhörgerät (Minispion)
Viele dieser Nachrichtengewinnungsmittel (Minisender, Wanzen, zunehmend auch Videosender) sind über das Internet einfach zu beschaffen und können auch von Laien (z.B. von der meist unbeaufsichtigt arbeitenden Reinigungskraft oder illegal arbeitenden Lauschern) in kleinsten Verstecken, wie Pflanzkübel und Kunstblumenschmuck, eingebaut werden.
Weitere Gefahr für das gesprochene Wort droht durch Einbringen von so genannten "Called harmonica -transmittern" sowie technischen Veränderungen ("build-in-microphone") oder die illegale Manipulation des Freisprechmikrofons an TK–Anlagen (Telefonen).
Immer öfter werden auch Angriffe auf die 230V- und Netzwerkinstallation bei Firmen festgestellt.

